Zahnarzt Paul Nassadowski

Schmerzen beim Ausdauersport?
Wenn der Kiefer das Gleichgewicht des Körpers stört.

Ob Laufen, Triathlon oder Rennrad:

Du trainierst. Du fährst lange. Du läufst sauber. Du investierst in Material, Umfang und Disziplin. Und trotzdem schmerzt nach drei Stunden auf dem Rad der Rücken. Beim Laufen meldet sich die Hüfte. Genau solche belastungsabhängigen Beschwerden sind im Ausdauersport nichts Ungewöhnliches. Sie entstehen dort, wo Überlastung, Haltung und Lastverteilung nicht mehr optimal zusammenarbeiten.

Oft wird dann das Trainingspensum widerwillig reduziert oder der Weg zum Orthopäden angetreten. Die Standardlösung bei Schmerzen in der Hüfte oder Füßen lautet meistens: orthopädische Einlegesohlen etc.. Doch in vielen Fällen bringen diese keine Linderung, sondern können das Problem sogar verschärfen. Warum? Weil die wahre Ursache der Schmerzen oftmals gar nicht im Fuß liegt.

"Ich wusste nicht, dass meine Beschwerden vom Kiefer kommen"

Nicht jeder Schmerz beginnt im Fuß.

Viele Menschen leiden unter  anhaltenden Verspannungen und Beschwerden und finden trotz zahlreicher Untersuchungen keine Ursache. Häufig liegt der Ursprung am anderen Ende des Körpers: im Kiefer. Die sogenannte craniomandibuläre Dysfunktion, kurz CMD, beschreibt eine Fehlhaltung und Fehlsteuerung des Kausystems, die heute zu den weitverbreitetsten Funktionsstörungen gehört. Unser Kausystem ist über Muskeln und Faszien direkt mit der Halswirbelsäule und dem restlichen Körper verbunden. Ein falscher Biss (z.B. durch schiefe Zähne), langanhaltender Stress oder nächtliches Zähneknirschen bringen das hochsensible Kiefergelenk aus der Balance. Diese Störung wandert als sogenannte „absteigende Kette“ durch den gesamten Körper. Der Nacken verspannt sich massiv, die Wirbelsäule verkrümmt sich zur Kompensation, und das Becken gerät in einen Schiefstand. Die Folge: Das Körpergewicht verlagert sich, und ein Bein wirkt plötzlich funktionell kürzer als das andere.

 

Warum Einlagen allein oft der falsche Weg sind

Wenn das Becken schief steht und ein Bein kürzer wirkt, muss der Körper dieses Ungleichgewicht zwingend abfangen, kompensieren und ausgleichen. Die letzte Station dieser massiven Kompensationsarbeit ist der Fuß, der unter der einseitigen Last beispielsweise abflacht. Werden dem Sportler nun stützende Einlegesohlen verschrieben, greifen diese nur das Endglied der Fehlerkette an. Die Einlage zwingt den Fuß zwar mechanisch in eine aufgerichtete Form, doch sie bekämpft nur das Symptom, nicht die Ursache die aus dem Kiefer kommt. Schlimmer noch: Die Einlage blockiert die wichtige, natürliche Ausweichstrategie des Körpers. Da der einseitige Druck von oben (aus dem schiefen Becken) bestehen bleibt, der Fuß aber künstlich starr gehalten wird, erhöhen sich die zerstörerischen Scherkräfte in den Knien, den Sehnen und der Lendenwirbelsäule drastisch. Einlagen zementieren die Fehlhaltung, anstatt das Grundproblem der absteigenden Dysbalance zu lösen.

Ob Laufen oder Radfahren:
Trotz guter Schuhe und Bikefitting Schmerzen im Rücken oder in den Knien?

Die Lösung: Die Performance-Schiene für Sportler

Widersprüchliche Diagnosen sind meist das Ergebnis einer isolierten Betrachtung einzelner Symptome. In der Praxis von Zahnarzt Paul Nassadowski betrachten wir Ihren Kauapparat und Körper als funktionale Einheit. Wir korrigieren genau diese Fehlstellungen der Statik, die Ihre Schmerzen beim Ausdauersport verursachen.Mit fundierten Kenntnissen aus der Ganzheitlichen Zahnheilkunde (Applied Kinesiology, COPA) und einer speziellen CMD-Funktionsanalyse decken wir die wahren Ursachen auf. Die Lösung für Sportler ist eine individuell und digital angefertigte Performance-Schiene (Repositionsschiene). Anders als einfache Knirscherschienen, die oft nur die Zähne schützen, bringt diese Schiene das Kiefergelenk aktiv in seine funktional optimale, therapeutische Position zurück. Das Ergebnis: Die Kaumuskulatur entspannt sich, die Halswirbelsäule wird entlastet, und der funktionelle Beckenschiefstand wird beim tragen der Schiene neutralisiert. Die Tritt- und Laufbewegungen werden wieder vollkommen symmetrisch und die Gelenke können entlastet werden.

Leistungssteigerung inklusive: Mehr als nur schmerzfrei

Die Performance-Schiene kann nicht nur für ein schmerzfreies Training sorgen, sondern kann auch verborgenes Potenzial wecken. Wenn der Körper keine wertvolle Energie mehr für ständige, unsichtbare muskuläre Ausgleichsarbeit verschwenden muss, steht diese Energie voll für den Vortrieb zur Verfügung.

 

  • Bessere Atmung und Sauerstoffaufnahme: Eine optimierte, weiter vorn liegende Position des Unterkiefers öffnet den Rachenraum. Das erleichtert das Atmen gegen Widerstände deutlich, verbessert die Sauerstoffversorgung und kann die Ausdauer hör- und spürbar steigern.
  • Mehr Power: Studien im Sportbereich belegen, dass eine perfektionierte Kieferposition Kraft, Balance und intermuskuläre Koordination messbar verbessert. Berichtet wird von Steigerungen von bis zu 12 % bei der Maximalkraft und Schnellkraft.
  • Stabile Herzfrequenz: Eine balancierte Kieferposition sorgt für einen ausgeglichenen Druck im System, verringert neuromuskulären Stress und kann zu einer stabileren Herzfrequenz während intensiven Ausdauertrainings beitragen.

Wichtig: Die Schiene ersetzt kein Bikefitting, passende Radschuhe oder die optimale Position der Cleats. Sie ersetzt keine anderen medizinischen Konsultationen.

"Da ich jetzt symmetrisch auf dem Rad sitze, habe ich mehr Leistung auf dem Pedal."

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Wir nehmen uns Zeit, hören zu – und finden gemeinsam eine Lösung, die zu Ihnen passt.

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Freitag 08:00 – 13:00

Quellen:

1. Zieliński G., Pająk-Zielińska B., Ginszt M. et al. (2024). „A Meta-Analysis of the Global Prevalence of Temporomandibular Disorders“. Journal of Clinical Medicine, 13(5), 1365. DOI: 10.3390/jcm13051365.

2. Peroz I. et al. „Screening for craniomandibular dysfunctions is important“. Schmerz. 2020 Oct;34(5):436-437. DOI: 10.1007/s00482-020-00489-3.

3. Galhardo A.P.M. et al. (2022). Does temporomandibular disorder correlate with menopausal symptoms? Menopause, 29(6), 728–733. DOI: 10.1097/GME.0000000000001962 . (Publikationsdatum: Juni 2022; PMID: 35544600 . Leitung: Dr. Alessandra Galhardo, Universität São Paulo.)

4.Didier A. et al. (2023).Somatosensory tinnitus and temporomandibular disorders, a common association. Journal of Oral Rehabilitation, 50(11), 1181 bis 1184. DOI: 10.1111/joor.13541

5. (Review 2024): https://www.researchgate.net/publication/390923699_Dental_Splints_and_Sport_Performance_A_Review_of_the_Current_Literature

6.anatomischen Mechanik (Richtlinie G-BA): https://www.g-ba.de/downloads/40-268-7094/2020-11-20_MVV-RL_Unterkieferprotrusionsschiene-OSA_ZD-Anlage.pdf

7. (Maurer et al., 2018): https://www.researchgate.net/publication/323373239_Strength_improvements_through_occlusal_splints_The_effects_of_different_lower_jaw_positions_on_maximal_isometric_force_production_and_performance_in_different_jumping_types

8. (Plein et al., 2023): https://www.springermedizin.de/craniomandibulaere-dysfunktion-und-stress/orthopaedie-und-unfallchirurgie/zentrikschienen-zur-physischen-leistungssteigerung/23907466

9.(Herzfrequenz & VO2max bei Sportlern): https://ouci.dntb.gov.ua/en/works/7Xmmpwr4/

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